Kreuzberg-Grund- und Mittelschule
KBS

Die Praxisklasse ist ein Erfolgsmodell

Das Projekt an der Kreuzberg Mittelschule hat sich bewährt. Seit zehn Jahren wird auf das Berufsleben vorbereitet.


Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Praxisklasse hat Oberbürgermeister Andreas Feller Schüler und verantwortliche Lehrkräfte zu sich in das Rathaus eingeladen, um seine Anerkennung für die gute Zusammenarbeit zum Ausdruck zu bringen. Mit dabei waren im Sitzungssaal auch Rektorin Maria Karg-Pirzer sowie Maria Schuierer und Norbert Süss von der Stadt Schwandorf.

Klassenleiter Ingo Pöhlmann bedankte sich bei der Stadt, die seit Jahren in Vorleistung mit den nötigen Geldern gehe, da es beim Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF), der die Praxisklassen finanziere, immer wieder wechselnde Ansprechpartner gebe, was die Sache nicht einfacher mache. Pöhlmann sprach von vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Amt für Finanzen und Schule und davon, dass Oberbürgermeister Andreas Feller immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Klasse habe.

Als sichtbaren Ausdruck des Dankes für die Zusammenarbeit von Stadt und Praxiszug überreichten Schüler an Feller und die anwesenden Mitarbeiter des Rathauses selbst gefertigte Werkstücke aus verschiedenen Modulen der Praxisklasse: Von den Metallbauern gab es zwei moderne Metall- Krippen auf einem Sockel mit Beleuchtung, die Schüler aus dem Fachbereich Holz übergaben große „Bethlehem-Sterne“ und die Textiler hatten sternförmige Kuschelkissen mitgebracht. Oberbürgermeister Feller betonte, dass die Stadt das Projekt gerne unterstütze, weil die Praxisklasse eine sehr gute Einrichtung sei und junge Leute auf das Berufsleben vorbereite.

Der Praxiszug an der Mittelschule dauert ein Jahr und macht die Teilnehmer fit für die berufliche Zukunft. An drei Tagen pro Woche wird geschraubt, gebohrt, frisiert, gekocht oder geschneidert und an den restlichen beiden Tagen steht Unterricht in Mathe, Deutsch und Gemeinschaftskunde in kleinen Lerngruppen auf dem Stundenplan.

Die Praxisklasse hat das Ziel, Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz haben, auf das Berufsleben vorzubereiten. Priorität haben dabei das Erlangen eines erfolgreichen Schulabschlusses, eine passgenaue Ausbildungsvermittlung und die Persönlichkeitsbildung. Der praktische Unterricht findet in kleinen Lerngruppen statt, die Schüler müssen sieben Wochen lang betreute Praktika absolvieren. Die Praxisklasse ist für viele Schüler der richtige Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Ausbildung in den Werkstätten. 





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